Presseberichte zum Bauernvogelschießen 2024

 

    Aufbau der Strohpuppen 2024

Bericht aus der Westfalenpost vom 26.05.2024

Thorsten Hegenberg ist neuer König der Bauernschützen

Zehn Jahre lang hat er darauf gewartet, jetzt ist der Traum von Thorsten Hegenberg, dem neuen Regenten der Bauernschützen, endlich wahr geworden.

Tränen der Freude standen Thorsten Hegenberg in den Augen, als er von den Kameraden aus dem Schießstand getragen und von der jubelnden Menge empfangen wurde. Für den 59-Jährigen ist am Samstagnachmittag ein Traum in Erfüllung gegangen. „Zehn Jahre habe ich drauf gewartet, jetzt habe ich es geschafft.“ Hegenberg darf sich als Sieger des Bauernvogelschießens offiziell als Schützenkönig der Bauernschützen der Landgemeinde Breckerfeld bezeichnen.

Zufall oder Schicksal spielen stets beim Bauernvogelschießen mit und führen zu spannenden Analogien: 1965 ist nicht nur das Geburtsjahr des neuen Schützenkönigs aus der Ortschaft Ebbinghausen, sondern auch das Jahr, in dem der Schützenkönig das letzte Mal – wie Thorsten Hegenberg - aus Ebbinghausen stammte. „Ich habe einfach das gemacht, was ich machen wollte“, erklärte Hegenberg seinen Triumph: „Einfach draufhalten, immer draufhalten.“

Traditioneller Ablauf

Anders als im letzten Jahr stammen Schützenkönig und Fähnrich dieses Mal nicht aus der gleichen Bauernschaft. „Dreimal acht“ – mit nur zwei Punkten Unterschied wurde der Schützenkönig aus dem Jahr 2018, Mattias Thiel, der aus Berghausen stammt, als neuer Fähnrich ausgeschossen.

Die Ermittlung des neuen Schützenkönigs und Fähnrichs war der Höhepunkt des traditionellen Festes der Bauernschützen Breckerfeld, die bereits am Samstagmorgen um 8 Uhr vor dem Vereinslokal Haus Mähler in der Denkmalstraße angetreten waren, wo der Marsch durch die Landgemeinde mit Zwischenhalt am Rathaus und nach Berghausen, wo die vorherigen Majestäten Guido Geyer und Franz Nadler abgeholt wurden, begonnen hatte.

Mehr als 200 Schützen im Alter von 16 bis 91 Jahren marschierten stramme sieben Kilometer durch die Landgemeinde, begleitet von Blasmusik und versorgt mit kalten Getränken, bis zum Schießstand.

Musiker heizten den Schützen ein

Die Blaskapelle und das ein oder andere Bier heizten den Schützen ein: Mit dem Trompeter auf dem Tisch spielte die Band Hits wie „Major Tom“, „Hey Jude“ oder „Narcotic“, die die Schützen unwiderstehlich von den Plätzen rissen und zum lauten Mitsingen anregten und so den Schießstand in Feierlaune versetzten.

Während in den Bierzelten die Party-Laune stieg, herrschte hinter der schweren Tür zum Schießraum absolute Ruhe und höchste Konzentration. Die Schützen ließen sich beim Zielen durch das Zielfernrohr Zeit, es galt schließlich, die Nerven zu bewahren.

Blauer Kittel und rotes Halstuch

205 Schützen aus fünf Bauernschaften traten in diesem Jahr gegeneinander an. Teilnehmen durften alle Grundbesitzer der ehemaligen Landgemeinde Breckerfeld, die sich in fünf Bauernschaften unterteilt. Außerdem muss jeder Schütze, der um die Auszeichnung als König oder Fähnrich konkurrieren möchte, mindestens fünfmal oder als Sohn eines Schützen dreimal an der Veranstaltung teilgenommen haben.

Geschossen wird mit Kleinkaliber über 60 Meter auf eine Scheibe. Wer die Qualifikationsrunde übersteht, geht weiter ins Stechen, bis unter strenger Aufsicht ein Sieger feststeht.

Rivalität zwischen den Bauernschaften

Zwischen den Bauernschaften besteht eine gewisse Rivalität um die Auszeichnung des Tagessiegers, der zum Schützenkönig gekrönt wird und den Zweitplatzierten des Tages, der zum Fähnrich ernannt wird „Ein disziplinierter Wettkampf, bei dem alle Schützen mit Herzblut die Tradition weiterführen“, erklärte Ralf Dahlhaus, zweiter Vorsitzender der Bauernschützen. Eine Tradition, die seit Jahrhunderten zu Breckerfeld gehört und durch die „Uniform“ der Schützen, bestehend aus blauem Kittel und rotem Halstuch, weitergetragen wird.


Von Tanja Satur

Thorsten Hegenberg ist neuer König der Breckerfelder Bauernschützen

Die Bauernschaft Ebbinghausen darf sich seit Samstag, 25. Mai, Königsresidenz der Breckerfelder Bauernschützen nennen: Um 18.29 Uhr stand Thorsten Hegenberg als neuer König des Traditionsvereins fest.

War der Himmel beim offiziellen Antreten der Bauernschützen zum diesjährigen Bauernvogelschießen noch bedeckt, so schien pünktlich zum „Königsstechen“ auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft die Sonne. Mit ihr um die Wette strahlte Thorsten Hegenberg aus der Bauernschaft Ebbinghausen: „Für mich geht ein großer Traum in Erfüllung“, rief er als er um 18.29 Uhr von Hauptmann Olaf Schemberg als neuer König ausgerufen wurde.

Sichtlich gerührt ließ er sich von den Bauernschützen bejubeln als er von seinen Vereinskameraden aus dem Schießstand getragen wurde – und nur wer ganz nah bei ihm stand, konnte hören wie Thorsten Hegenberg leise zu seiner Frau Claudia sagte: „Tut mir leid, Schatz – aber ich wollte es so sehr!“

Ehefrau Claudia Hegenberg war aber mindestens genauso gerührt wie ihr Mann: „Ich weiß ja, wie lange Thorsten schon König werden wollte“, lachte sie angesichts der wohl nicht ganz ernst gemeinten ‚Entschuldigung‘ ihres Gatten.

Matthias Thiel ist Fähnrich

Kurz nach Thorsten Hegenberg trat dann auch der neue Fähnrich der Bauernschützen vor seine Vereinskameraden und die zahlreichen Zuschauer: Matthias Thiel, der 2018 auch schon einmal König war, ist der Nachfolger von Franz Nadler – und konnte den „Fähnrichstitel“ damit für die Bauernschaft Berghausen verteidigen.

Mit dem Antreten um 8 Uhr morgens, dem gut sechs Kilometer langen traditionellen Marsch durch die Landgemeinden zum Schießstand und einem spannenden, gut vierstündigen Bauernvogelschießen war es ein langer Tag für die Bauernschützen. Dem eine lange Nacht folgen dürfte: Denn am Samstagabend wollen die Bauernschützen ihre neuen Würdenträger Thorsten Hegenberg und Matthias Thiel natürlich gebührend und ausgiebig beim Krönungsball im Festzelt auf dem Marktplatz feiern.


Von Tanja Satur
Bauernschützen: Antreten zum Bauernvogelschießen 2024

Wie ein langes blaues Band zogen sie durch den Ortskern: Die Bauernschützen der Landgemeinde Breckerfeld traten am Samstagmorgen, 25. Mai, mit 198 Schützen zum traditionellen Umzug an.

 

Günter Schur zum 75. Mal beim Umzug dabei

Zumindest Nachwuchssorgen scheint der Verein nicht zu kennen, denn auch in diesem Jahr „mussten“ wieder zahlreiche junge Männer aus der Reihe hervortreten, um so zu zeigen, dass sie zum ersten Mal beim Traditionsverein „mitlaufen“. In diesem Zusammenhang erwähnte Schemberg ein weiteres Jubiläum: Zum 75. Mal beim Umzug dabei war am Samstagmorgen der Bauernschütze Günter Schur, der hierfür vom Vorsitzenden Mathias Schnepper und im Kreise seiner Vereinskameraden eine Ehrennadel an den blauen Kittel gesteckt bekam.

 

Die Tradition der Bauernschützen in Breckerfeld geht bis auf das Jahr 1704 zurück. Auch in diesem, dem mittlerweile 320. Jahr der Vereinsgeschichte, bildete das Antreten um 8 Uhr vor dem Vereinslokal „Haus Mähler“ an der Denkmalstraße den Auftakt zum jährlichen Bauernvogelschießen.

„Stolz darauf, Bauernschützen zu sein“

„Wir feiern ein Jubiläumsjahr“, rief Hauptmann Olaf Schemberg – hoch zu Ross sitzend – den Bauernschützen zu. „Und das können wir nur, weil wir die Traditionen bewahren und stolz darauf sind, Bauernschützen zu sein – und ich denke, die nächsten 320 Jahre kriegen wir auch noch voll.“

Kapelle aus Kreuzberg lief vorneweg

Von der Denkmalstraße aus zogen die 198 Bauernschützen – angeführt von der Musikkapelle aus Kreuzberg – einmal durch den Ortskern und dann zum Rathaus, um dort – traditionell – den Bürgermeister abzuholen und für diesen Tag in ihren Reihen aufzunehmen.

Kapelle aus Kreuzberg lief vorneweg

Von der Denkmalstraße aus zogen die 198 Bauernschützen – angeführt von der Musikkapelle aus Kreuzberg – einmal durch den Ortskern und dann zum Rathaus, um dort – traditionell – den Bürgermeister abzuholen und für diesen Tag in ihren Reihen aufzunehmen.

„Tolle Gemeinschaft“

Der Bürgermeister ging danach in seiner Grußrede auf die 320-jährige Tradition der Breckerfelder Bauernschützen ein: „Tradition wird beschrieben als das Weitergeben von Wissen, Verhalten und Handlungen innerhalb einer Gruppe – und genau das passiert im Bauernschützenverein.“ Die Älteren seien ein Vorbild für die Jüngeren. Das fange bei der Uniform – also blauer Kittel, rotes Halstuch, schwarze Hose und ein bunt geschmückter Hülsenstock – an und höre beim respektvollen Umgang miteinander auf. „Dies zeichnet die Breckerfelder Bauernschützen seit mittlerweile 320 Jahren aus und es ist hier völlig selbstverständlich, dass Jung und Alt, Vater und Sohn, Opa und Enkel sich gemeinsam in den Schützenzug einreihen. Jeder achtet auf den anderen und es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine tolle Gemeinschaft.“

„Man sieht es auch an diesem beeindruckenden Festumzug mit 198 Teilnehmern, dass die Bauernschützen auch nach 320 Jahren nichts von ihrer Attraktivität als Verein und Gemeinschaft verloren haben“, so Dahlhaus weiter. Er jedenfalls sei schon gespannt, wer am Samstagabend die Königswürde für dieses Jahr übernehmen wird: „Also lasst uns jetzt das Bauernvogelschießen feiern und uns gemeinsam freuen, welche hervorragende Gemeinschaft wir hier in Breckerfeld haben.“

Neuer König wird ermittelt

Der „blaue Tross“ setzte sich daraufhin in Bewegung und zog weiter über Wahnscheid nach Berghausen, um dort zunächst den Fähnrich der Bauernschützen, Franz Nadler, sowie den noch amtierenden König Guido Geyer abzuholen. Über Ehringhausen ging es für die „Blaukittel“ dann zum Schießstand der Kreisjägerschaft EN – um dort den König der Bauernschützen für das 320. Jubiläumsjahr zu ermitteln.


Von Kira Henß

Bauernvogelschießen Breckerfeld: Ein Schützenfest verbindet

Vom Marsch bis zum Königsball: Die Bauernschützen in Breckerfeld bereiten sich auf das große Schützenfest vor. Alles, was man wissen muss.

Die Vorbereitungen des Festwochenendes laufen auf Hochtouren: Scheunen, in denen beim Marsch pausiert wird, werden aufgeräumt und hergerichtet. Girlanden werden gebaut und im Dorf aufgehängt. Rund 80 Leute halfen am Wochenende bei den Vorbereitungen. „Das ist das Schöne an solchen Festen: die Vorbereitungen in den Dörfern, die Pflege der Nachbarschaft, das Zusammenkommen von Jung und Alt“, betont der Schriftführer der Bauernschützen Breckerfeld, Dirk Kückelhaus.

Die „Bauernschützen der Landgemeinde Breckerfeld“ feiern dieses Wochenende ihr 320. Bauernvogelschießen. Dabei ermittelt der Verein seinen König (bester Tagesschütze) und den Fähnrich (zweitbester Schütze) auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft im Außenbereich der Hansestadt, in Ehringhausen. Für den amtierenden Schützenkönig, Guido Geyer, heißt es dann, Abschied zu nehmen von der Krone und auf nächstes Jahr warten. Erst dann darf er wieder mitschießen.

Auf dem Marktplatz steht bereits das Festzelt, wo das Festwochenende am Freitag, dem 24. Mai um 20 Uhr durch die Zeltparty eröffnet wird. „Der Vorverkauf läuft gut, aber an der Abendkasse wird es auch noch Karten geben“, so Kückelhaus. Für das Jubiläumsjahr sei jedoch nichts Besonderes geplant. Die Bauernschützen halten an der langen Tradition fest und freuen sich darauf, am Samstag in traditioneller „Uniform“ antreten zu dürfen. Traditionell heißt: blauer Kittel, schwarze Hose und Schuhe und rotes, bzw. weißes Halstuch.

Bevor der neue König auserkoren wird, steht der Marschweg an. Start ist um 8 Uhr am Vereinslokal Haus Mähler. Eine Besonderheit dieses Jahr: König und Fähnrich stammen aus der gleichen Bauernschaft, aus Berghausen. Das heißt für die Bauernschützen: Sie müssen nicht wie sonst durch die ganze Landgemeinde marschieren, sondern nur rund sechs Kilometer, bis sie ihr Ziel, den Schießstand in Ehringhausen, erreicht haben. Die Würdenträger wohnen fast an der Strecke.

Am Mittwoch vor dem Pfingstwochenende trafen sich bereits einige der Bauernschützen, um sich auf den besonderen Tag, den Samstag vorzubereiten. Zwei Stunden blieben ihnen beim Übungsschießen am Schießstand in Ehringhausen. Am Samstag, dem 25. Mai, können die Schützen dann ihre Treffsicherheit beweisen und treten im großen Bauernvogelschießen gegeneinander an, um die neuen Majestäten zu ermitteln.

Krönungsball am Samstag Am Abend steht dann die zweite Party an: Der große Königsball, bei dem die neuen Majestäten gekrönt werden, startet um 20 Uhr mit der Band „Stoapfälzer Spitzbuam“, die im Zelt für Stimmung sorgen. Zum Abschluss f indet am Sonntag um 10 Uhr der traditionelle Zeltgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen mit der Band vom Vorabend statt. Am Festzelt ist außerdem für „Fun for kids“ (Spaß für Kinder) gesorgt.

„Die Tradition lebt weiter“, betonte Dirk Kückelhaus, Schriftführer der Bauernschützen. Er verwies auf das generationenübergreifende Brauchtum. „Familientradition“, erklärte Maurice Hackenberge seinen Weg zum Bauernvogelschießen: „Die Stimmung ist gut, man kennt viele Leute und lernt viele neue Leute kennen“, so der Zwanzigjährige, der dieses Jahr zum ersten Mal dabei war.

„Jeder kennt hier jeden und man hilft sich gegenseitig“, charakterisierte Kückelhaus die Bauernschaft: „Gemeinschaft, das macht das Ganze aus.“


Von Tanja Satur, 23.04.2024

Der Countdown zum Bauernvogelschießen hat begonnen

Die Strohpuppen am Wengeberg und am Brauck sind ein eindeutiges Indiz: Seit Dienstag,
23. April, läuft nun auch offiziell der Countdown zum Festwochenende der Bauernschützen der
Landgemeinde Breckerfeld.
Gut vier Meter hoch sind die Bauernschützen aus Stroh, die mit pausbäckigen, lachenden Gesichtern
die Vorfreude des Traditionsvereins auf ihr Festwochenende samt Königsschießen symbolisieren.
Gleichzeitig sollen sie aber auch alle vorbeifahrenden und -gehenden Breckerfelder einladen, vom
24. bis 26. Mai mit den Bauernschützen zu feiern. Zumal es in diesem Jahr ein Jubiläum ist:
,,Erstmals offiziell dokumentiert wurde das Fest zum Bauernvogelschießen im Jahr 1704", erzählt
Schriftführer Dirk Kückelhaus. ,,Wir feiern in diesem Jahr also unser rundes 320. Königsschießen."
Mit dem Aufbau der beiden Strohpuppen ist auch der Vorverkauf für die Eintrittskarten zur Zeltparty
und zum Krönungsball gestartet. Erhältlich sind die Karten im Raiffeisen-Markt (Egenstraße 6) sowie
im Vereinslokal „Haus Mähler" (Denkmalstraße 9).

Alle Infos zum Festwochenende
Den Auftakt macht am Freitag, 24. Mai, die Zeltparty mit DJ Manuel im Festzelt auf dem Marktplatz.
Einlass ist ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 8 Euro, an der Abendkasse - sofern noch
Karten verfügbar sind -10 Euro.
Der Samstag, 25. Mai, startet für die Bauernschützen um 8 Uhr mit dem Antreten vor der Gaststätte
„Haus Mähler" und dem traditionellen Umzug durch die Stadt. Anschließend
arschieren sie nach Berghausen, um dort zuerst Fähnrich Franz Nadler sowie ihren amtierenden König
Guido Geyer abzuholen. Danach geht's zum Schießstand der Kreisjägerschaft N in Ehringhausen zum
Königsschießen.
Ab 19 Uhr ist Einlass zum Krönungsball im Festzelt auf dem Marktplatz, wo ab 20 Uhr die Krönung der
neuen Majestäten erwartet wird. Als Live-Band werden dieses Mal übrigens wieder die aus vergangenen
Jahren bekannten „Stoapfälzer Spitzbuam" zu Gast sein. Karten für den Krönungsball sind im
Vorverkauf zu je 10 Euro erhältlich. Sofern verfügbar, kosten Eintrittskarten an der Abendkasse 12
Euro.
Der Ausklang des Festwochenendes beginnt am Sonntag, 26. Mai, um 10 Uhr mit einem Zeltgottesdienst.
Anschließend laden die Bauernschützen zum Bayerischen Frühschoppen. Der Eintritt ist an diesem Tag
frei und für Kinder wird es vor dem Festzelt einen „Fun-for-Kids" Bereich mit Hüpfburg geben.


 

Bericht aus der Westfalewnpost vom 30.04.2024

Alle Infos zum großen Bauernvogelschießen

Die Strohpuppen stehen und der Vorverkauf der Tickets für die Partys im Festzelt startet jetzt: Was Breckerfelder zum Event wissen müssen

Für den amtierenden Schützenkönig Guido Geyer sind es nun die letzten Wochen als König. Denn dieses Jahr darf der Breckerfelder, der schon seit 2003 im Verein ist, als Schütze nicht beim Bauernvogelschießen antreten und muss bis nächstes Jahr warten.

Er kann sich aber noch gut an den Moment erinnern, als er in Breckerfeld den „Vogel“ abschoss: „Es war ein tolles Gefühl. Ich habe schon bei vielen Festen mitgemacht, bei denen Freunde König wurden. Es ist nochmal intensiver, als nur dabei zu sein.“ Zusammen mit dem Fähnrichspaar hat er in seiner Amtszeit befreundete Schützenvereine besucht, um seinen Verein zu präsentieren.

Dieses Jahr wird natürlich wieder neu um die Königswürde geschossen: Denn die Vorbereitungen für das 320. Bauernvogelschießen sind im vollen Gange. Die Strohpuppen am Ortseingang stehen bereits, um auf das Festwochenende hinzuweisen, das vom 24. bis zum 26. Mai stattfindet.

Viel Programm am Festwochenende

Das Festwochenende startet am Freitagabend, 24. Mai, mit der Zeltparty am Marktplatz (Einlass ab 20 Uhr), bei der DJ Manuel auflegt. Der große Tag des Traditionsvereins ist dann der Samstag - denn dann heißt es Antreten vor dem Vereinslokal Haus Mähler in der Denkmalstraße. Der Schützenzug wird von zwei Vorreitern und der Schützenkapelle aus Kreuzberg angeführt. Die Bauernschützen ziehen zunächst durch die historische Altstadt, um dann am Rathaus Bürgermeister André Dahlhaus in den Schützenzug aufzunehmen. Nach einem sechs Kilometer Marsch durch die Grafschaften kommen die ca. 180 Schützen am Schießstand der Kreisjägerschaft in Ehringhausen an und ermitteln die neuen Majestäten.

Noch Karten an der Abendkasse erhältlich

Am Abend werden die neuen Majestäten feierlich gekrönt und der Königsball wird eröffnet (Einlass ab 20 Uhr). Bei ungefähr 1000 Menschen, die ins Zelt passen, wird die bayrische Band „Stoapfälzer Spitzbuam“ für Stimmung sorgen. Eintrittskarten für die Zeltparty sowie für den Königsball sind bei dem Raiffeisen-Markt in der Egenstraße und in der Gaststätte Haus Mähler in der Denkmalstraße erhältlich

Es wird außerdem sowohl Freitag als auch Samstag Restkarten an der Abendkasse geben, versicherte der Vorsitzende der Bauernschützen, Mathias Schnepper. Die Karten kosten für die Party am Freitag 8 Euro im Vorverkauf und 10 Euro an der Abendkasse, wer am Samstag vorbeischauen möchte, zahlt im Vorverkauf 10 und an der Abendkasse 12 Euro.

Hüpfburg und Spiele auf dem Marktplatz

Abgeschlossen wird das Wochenende mit einem gemeinsamen Zeltgottesdienst am Sonntagmorgen (10 Uhr) und anschließendem bayrischen Frühschoppen mit der Band vom Vorabend. Nicht nur für den Spaß der großen Gäste ist gesorgt, auch für die Kleinen stehen eine Hüpfburg und weitere Spiele auf dem Marktplatz bereit.