Presseberichte zum Bauernvogelschießen 2026

 

 

 

 Bericht aus der Westfalenpost vom 30.05.2026

Lukas Born neuer König der Bauernschützen Breckerfeld

Lukas Born ist der neue König der Bauernschützen in Breckerfeld. Seine Königin: Christin Holm. Neuer Fähnrich: Mika Braumann.

Lukas Born ist der neue König der Bauernschützen in Breckerfeld. Den Titel sicherte er sich am Samstagabend nach einem spannenden Wettkampf.

208 Schützen waren bereits um 8 Uhr in der Früh vor dem Vereinslokal Haus Mähler angetreten und zum ehemaligen Fähnrich Detlef Troha gezogen, wo es Kuchen gab. Auf der Strecke wurden die Schützen von der Landjugend und den Junggesellen mit Getränken versorgt. Dann ging‘s weiter nach Holthausen zum jetzt ehemaligen König Jörg Dörnen, der belegte Brötchen servierte.

Begleitet wurde der Zug von der Schützenkapelle aus Kreuzberg. Das Wetter war super, vielleicht ein bisschen zu warm für die rund 13 Kilometer lange Strecke, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

 Dann wurde am Schießstand der Kreisjägerschaft Ehringhausen in Delle geschossen. Nach einem mehrstündigen Wettbewerb setzte sich Landwirt Lukas Born schließlich im ersten Stechen gegen acht Konkurrenten durch und erhob Christine Holm zu seiner Königin. Die Krönung des neuen Paars erfolgte am Samstagabend im Festzelt.
Mika Braumann (18), der der Bauernschaft Brenscheid angehört, gelang es, sich zum neuen Fähnrich zu küren. An seiner Seite: Charlotte Nädler. „Es ist schon außergewöhnlich, einen so jungen Fähnrich zu haben“, so Schriftführer Dirk Kückelhaus. Die Stimmung sei perfekt, auch beim Frühschoppen am Sonntag. Vertreter von mehreren Vereinen aus Boele feierten ebenfalls kräftig mit.
 
Westfalenpost vom 01.06.26 von J. Stubbe

Phoenix-Stars im Festzelt: Wie Basketballer einen Frühschoppen beim Schützenfest erleben

Das halbe Team von Phoenix Hagen taucht beim Schützenfest in Breckerfeld auf. Was zwei Amerikaner und ein Neuseeländer im Festzelt erleben.

Es ist ja nicht so, als würden sich die Spieler von Phoenix Hagen mit Schützenfesten nicht auskennen. Beispiele gefällig? Im November ein 123:81 (!) gegen Leverkusen. Oder das 103:63 kurz vor Heiligabend gegen Paderborn. Oder – der höchste Auswärtserfolg – ein 100:67 in Koblenz.

Und doch gibt es bei einem Schützenfest Überraschendes, Kurioses, Extravagantes. Zumindest wenn man durch die Augen (wovon sich eines hinter dem Glas einer Sonnenbrille versteckt und das andere freier Sicht hat) eines Neuseeländers unter einem Schützenhut auf so ein typisch deutsches Schützenfest blickt: „Wir haben auf dem Boden gesessen, wie Seeleute, haben gerudert. Wir alle in Fabis Boot“, erzählt Anzac Rissetto, 2,08 Meter großer Center von Phoenix Hagen.

Frühschoppen mit Basketballern

Das Schützenfest, auf dem Rissetto, die Amerikaner Marcus Graves und Jeffrey Carroll und all die anderen Phoenix-Spieler zugegen waren, hat sich nicht am Samstag in der Ischelandhalle zugetragen. In jener Halle, in der das Team von Chris Harris mit einem deutlichen 85:65 den Bundesliga-Aufstieg in Spiel fünf der Halbfinalserie gegen die Eisbären Bremerhaven perfekt machte. Was Rissetto beschreibt, ist das Fest der Bauernschützen Breckerfeld im großen Zelt neben dem Marktplatz. Genauer gesagt: der Frühschoppen. Eine Tradition, von der nicht überliefert ist, ob es sie auch im Inselstaat am anderen Ende der Welt gibt.

Rissetto spricht von einem Sonntagsausflug ins „Fabi-Land“. In die Heimatstadt ihres Mitspielers Fabian Bleck, der vor der Saison vom Bundesligisten Würzburg Baskets zurück mit der Mission Aufstieg in die alte Heimat gewechselt war. Bleck, so etwas wie der Routinier, der auch die Ruhe behält, wenn es auf dem Feld hektisch wird, und dafür von seinen Mitspielern geschätzt wird.

Halbe Mannschaft in Breckerfeld

Bereits im Jubel des Halbfinales hatte der 33-Jährige, dessen sportliche Wurzeln beim TuS Breckerfeld liegen, im WP-Interview angekündigt, dass er am Abend zwar mit der Mannschaft feiern und das dem Schützenfest vorziehen würde. Allerdings hatte Bleck auch erklärt, dass es dafür ja noch einen Sonntag gäbe. „Davon habe ich auch Bjarne und Dennis erzählt“, sagt Bleck mit Blick auf die deutschen Aufbauspieler Kraushaar und Nawrocki, „die hatten angekündigt, vorbeizukommen. Dass sich nach einem Frühstück in der, Bar Celona‘ dann aber die halbe Mannschaft auf den Weg machen würde, damit habe ich nicht gerechnet.“

Darunter eben auch Rissetto, der neben der Rudereinlage zu Achim Reichels legendärem Kult-Hit „Aloha heja he“ seine Eindrücke und das Geschehen so zusammenfasst: „Es war ein interessantes Event, mitten in Breckerfeld, wo Fabi herkommt. Wir hatten ein paar Bier, haben ein paar Jungs dort vom Organisationsteam kennengelernt, das war wirklich cool. Es gab eine Band, die hat uns zum Mitmachen animiert, das war auch lustig.“ Er, so Rissetto, werde definitiv nächstes Jahr wiederkommen.

Party und ein paar Drinks

Auch Marcus Graves, der das entscheidende Phoenix-Spiel gemeinsam mit Bjarne Kraushaar überragend lenkte, genoss die Zeit im Zelt: „Ich kann jetzt als Amerikaner sagen, dass ich einen tollen Teil der deutschen Kultur kennengelernt habe“, so der 29-Jährige über seine erste Schützenfest-Erfahrung abseits eines Basketballfelds. „Ehrlich: Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Ich wollte Zeit mit meinen Mannschaftskameraden verbringen, die Saison feiern, bin einfach mit“, sagte Graves. „Alles, was da passiert ist, habe ich noch nicht verstanden. Aber es war cool, wir haben noch mal für ein paar Stunden Party gemacht, hatten einige Drinks.“

Aufgefallen sind sie schon allein wegen ihrer Größe, die Basketballer. Und spätestens, als „Nie mehr zweite Liga!“ durch das Festzelt hallte, war auch den Bauernschützen klar, wer da gerade auf ihrem Fest aufgeschlagen war: „Wir haben uns extrem gefreut“, sagt Dirk Kückelhaus, Mitglied im Vorstand der Bauernschützen, „man hat gemerkt, dass die Jung Lust hatten, Party zu machen. Da waren sie bei uns natürlich genau an der richtigen Adresse.“

Diese Party nach der Party ist, wenn man Jeffrey Carroll glaubt, gelungen: „Das war eine superlustige Erfahrung“, so der Amerikaner, der sein persönliches Schützenfest bereits Anfang Mai erlebt hatte – beim 128:101 in Münster erzielte er 34 Punkte.

 

Bericht Lokal Dirket vom 31.05.2026

Bauernschützen feiern bis spät in die Nacht

Nach dem Königsschießen ist vor der Party: Auch in diesem Jahr feierten die Bauernschützen ihre neuen Würdenträger bis in die frühen Morgenstunden. Erstmalig sorgte dabei die Band „Quertreiber“ für Stimmung.

Der neue König kommt aus Berghausen: Lukas Born konnte sich bereits im ersten Stechen mit zehn Punkten gegen seine Mitbewerber aus den Bauernschaften Brenscheid, Neuenloh und Bühren durchsetzen.

Am Abend wurden Lukas Born und seine Königin Christine Holm dann feierlich im Festzelt auf dem Marktplatz gekrönt. Zu Gast waren auch zahlreiche befreundete Schützenvereine.

Anschließend wurde im restlos ausverkauften Zelt bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt. Für Musik und Stimmung sorgte die Band "Quertreiber", die in diesem Jahr erstmals dabei war und einen breiten Mix aus allen Genres präsentierte.

Das Festwochenende der Bauernschützen klingt am Sonntag, 31. Mai, mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem traditionellen Frühschoppen und einem kleinen Rahmenprogramm für Kinder aus.

Bericht Lokal Dirket vom 30.05.2026

Lukas Born holt Königswürde für Berghausen

Beim Bauernvogelschießen der Bauernschützen der Landgemeinde Breckerfeld von 1396 wurde am Samstag, 30. Mai, der neue Bauernschützenkönig ermittelt. Nach einem spannenden Königsschießen setzte sich Lukas Born aus der Bauernschaft Berghausen durch.

Bereits am Morgen waren die Bauernschützen in der Denkmalstraße angetreten. Von dort aus führte der traditionelle Marsch durch die Bauernschaften zum Schießstand der Kreisjägerschaft in Ehringhausen. Rund 11,5 Kilometer legten die Schützen dabei zu Fuß zurück, ehe um 14.45 Uhr das Königsschießen begann.

Mit 211 Teilnehmern verzeichneten die Bauernschützen in diesem Jahr einen Rekord. Zudem konnten 15 neue, überwiegend junge Schützen in den Reihen des Traditionsvereins begrüßt werden.

Im Laufe des Nachmittags zeichnete sich schließlich das Finale ab. Im Stechen traten neun Schützen aus den Bauernschaften Berghausen, Brenscheid, Neuenloh und Bühren gegeneinander an und kämpften um die Königswürde.

Um 18.45 Uhr stand die Entscheidung fest: Lukas Born setzte sich bereits im ersten Stechen mit zehn Punkten durch und sicherte sich den Titel des Bauernschützenkönigs. Unter dem Jubel der Schützen und Zuschauer holte er die Königswürde für die Bauernschaft Berghausen. Zu seiner Königin ernannte er Christine Holm.


Bericht aus der Westfalenpost vom 02.05.26

Bauernvogelschießen: Die wichtigsten Infos zum dreitägigen Fest in Breckerfeld
Das traditionsreiche Bauernvogelschießen lockt Ende Mai wieder nach Breckerfeld – mit Festzug, Partys und einer Neuerung. Alle Infos:
 
Die Vorfreude steigt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Denn am kommenden Montag beginnt bereits der Vorverkauf.
Und wenn es so läuft, wie in den letzten Jahren, dann wird er nicht allzu lange dauern:
Ende Mai steht wieder das traditionelle dreitägige Schützenfest samt Bauernvogelschießen der Bauernschützen in Breckerfeld an.
„Wir waren im letzten Jahr wirklich zufrieden mit der Resonanz.
Beim Vogelschießen hatten wir gut 200 Teilnehmer, wir hoffen auf gutes Wetter und mindestens genauso herrliche Tage“, sagt Vorstandsmitglied Dirk Kückelhaus und lacht.
 

Und auch in diesem Jahr bleibt wohl alles wie gehabt, mit kleinen Ausnahmen, betont Kückelhaus: Eine neue Partyband („Quertreiber“) wird dabei sein und am Samstagabend (30. Mai)

und Sonntagmittag zum Frühschoppen im und am Festzelt mit ihrer „rockig-boarischen“ Musik für Stimmung sorgen.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

Was ist geplant?

Beginn ist traditionell am Freitagabend (29. Mai) ab 20 Uhr mit der Zeltparty: „Ein schönes Angebot, gerade auch für die jüngeren Breckerfelder“, sagt Dirk Kückelhaus. Das eigentliche Bauernvogelschießen samt Festzug durch Breckerfeld findet dann am Samstag – um 8 Uhr ist Antreten am Haus Mähler – statt, bevor am Abend beim Krönungsball (ab 20 Uhr) und auf der Party auf dem Marktplatz der Tag ausklingen und bis in die Nachtstunden gefeiert wird. Am Sonntag stehen dann traditionell der Zeltgottesdienst (10 Uhr) und ein bayerischer Frühschoppen mit den Quertreibern an.

Was sind die Highlights?

„Das absolute Highlight sind natürlich der Festzug durch die Stadt und das Vogelschießen am Samstag“, sagt Kückelhaus aus Sicht der Bauernschützen.

Beim Vogelschießen sollen über den Tag die Nachfolger-Majestäten für Birgit Rutenbeck und Fähnrich Detlef (Ede) Troha, sowie das Königspaar Jörg und Silke Dörnen ermittelt werden.

Wo führt der Festzug entlang?

Angeführt von zwei Vorreitern und der Schützenkapelle aus Kreuzberg führt der Marsch durch die historische Altstadt, von dort aus zum Rathaus (um Bürgermeister André Dahlhaus abzuholen), durch die Landgemeinde bis Ehringhausen und Holthausen (um König und Fähnrich abzuholen) und von dort aus bis zum Schießstand. Für die älteren Bauernschützen fährt extra ein Wagen mit, damit sie trotz weiter Fußstrecke weiterhin die Tradition miterleben können.

Am Sonntag soll es noch Angebote für Familien geben..

„Es wird wie zuletzt wieder eine Hüpfburg auf dem Marktplatz aufgebaut“, sagt Dirk Kückelhaus dazu. Außerdem warten dort auch weitere Spiele auf kleine Gäste.

Was kosten die Tickets?

Für die Zeltparty am Freitagabend mit DJ Manuel kosten die Tickets im Vorverkauf 9 Euro, an der Abendkasse 10. Einlass ist ab 20 Uhr. Wer am Samstag beim Krönungsball und anschließender Party nicht fehlen möchte, muss dafür mit 10/12 Euro rechnen. Einlass am Samstagabend ist ab 19 Uhr. Die Teilnahme sonntags ist kostenlos. Eintrittskarten erhalten Interessierte wie gehabt bei der Raiffeisen (Egenstr. 6) und im Vereinslokal Haus Mähler in der Denkmalstraße.


Bericht Lokal Direlt vom 27.04.26 - Tanja Satur

Mit einem weithin sichtbaren Zeichen haben die Bauernschützen der Landgemeinde Breckerfeld die heiße Phase ihrer Vorbereitungen für das Bauernvogelschießen eingeläutet:
Am Wengeberg und am Brauck wurden in der vergangenen Woche wieder überdimensional große Strohpuppen aufgestellt, die bereits jetzt auf das Festwochenende Ende Mai hinweisen.

 

Drei Tage Tradition und Feierlaune

Gekleidet im traditionellen blauen Kittel und mit rotem Halstuch versehen, tragen die Strohpuppen die typische Tracht der Bauernschützen und machen auf das bevorstehende Festwochenende vom 29. bis 31. Mai aufmerksam.

Den Auftakt bildet am Freitagabend, 29. Mai, eine Zeltparty mit DJ Manuel. Ab 20 Uhr wird im Festzelt am Marktplatz gefeiert, Tickets sind im Vorverkauf für 9 Euro, an der Abendkasse für 10 Euro erhältlich.

Antreten, Umzug, Schießen

Der Samstag, 30. Mai, beginnt für die Mitglieder des Traditionsvereins früh: Bereits um 8 Uhr treten die Bauernschützen in der Denkmalstraße am Vereinslokal „Haus Mähler“ an. Von dort ziehen sie, begleitet von der Schützenkapelle Kreuzberg, durch die Stadt bis zum Rathaus. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister André Dahlhaus folgen weitere Stationen, darunter das Abholen des Fähnrichs Detlef Troha in Ehringhausen sowie des amtierenden Königs Jörg Dörnen in Holthausen. Ziel ist schließlich der Schießstand der Kreisjägerschaft EN, wo das Vogelschießen stattfindet.

rönung mit "Quertreiber"

Am Samstagabend richtet sich der Blick dann auf die neuen Majestäten: Gegen 20 Uhr werden sie im Festzelt am Marktplatz feierlich gekrönt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt in diesem Jahr erstmals die Partyband „Quertreiber“. Der Eintritt ins Zelt beträgt im Vorverkauf 10 Euro, an der Abendkasse 12 Euro.

Familienfreundlicher Ausklang am Sonntag

Der Sonntag, 31. Mai, beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Zeltgottesdienst. Im Anschluss lädt ein bayerischer Frühschoppen, zu dem ebenfalls die Band „Quertreiber“ live spielen wird, zum geselligen Beisammensein ein. Besonders für Familien wird rund um das Festzelt einiges geboten: „Fun for Kids“ sowie eine Hüpfburg sorgen für Unterhaltung bei den jüngeren Besuchern. Der Eintritt am Sonntag ist frei.

Vorverkauf startet Anfang Mai

Eintrittskarten für die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag sind ab Anfang Mai erhältlich. Vorverkaufsstellen sind die Geschäftsstelle der Raiffeisen Südwestfalen an der Egenstraße 6 sowie das „Haus Mähler“ an der Denkmalstraße 9.